kmap2qmap
kmap2qmap ist ein Tool zur Erstellung von Tastaturbelegungen für den Einsatz unter Embedded Linux. Die Quelldateien müssen im Standard-Linux-Format „ kmap “ vorliegen, das beispielsweise vom Kernel-Befehl „ loadkeys “ verarbeitet wird. Das bedeutet, dass Sie die folgenden Quellen zur Erstellung von „ qmap “-Dateien verwenden können:
- Das Linux Console Tools (LCT) -Projekt.
- Xorg- X11-Tastaturbelegungen können mit dem Dienstprogramm „
ckbcomp“ in das „kmap“-Format konvertiert werden. - Da es sich bei „
kmap“-Dateien um reine Textdateien handelt, können sie auch manuell erstellt werden.
Die generierten „ qmap “-Dateien sind größenoptimierte Binärdateien.
kmap2qmap ist ein Befehlszeilenprogramm, das mindestens zwei Dateien als Parameter benötigt. Die letzte davon ist die generierte „ .qmap “-Datei, während alle anderen als Eingabedateien für „ .kmap “ analysiert werden. Beispiel:
kmap2qmap i386/qwertz/de-latin1-nodeadkeys.kmap include/compose.latin1.inc de-latin1-nodeadkeys.qmapkmap2qmap unterstützt nicht alle (Pseudo-)Symbole, die der Linux-Kernel unterstützt. Wenn Sie eine Standard-Tastaturbelegung konvertieren, erhalten Sie zahlreiche Warnungen zu Elementen wie „ Show_Registers “, „ Hex_A “ usw.: Diese können Sie getrost ignorieren.
Es werden auch keine numerischen Symbole unterstützt (z. B. „ keycode 1 = 4242 “ anstelle von „ keycode 1 = colon “), da diese veraltet sind und sich von einer Kernel-Version zur nächsten ändern können.
© 2026 The Qt Company Ltd. Documentation contributions included herein are the copyrights of their respective owners. The documentation provided herein is licensed under the terms of the GNU Free Documentation License version 1.3 as published by the Free Software Foundation. Qt and respective logos are trademarks of The Qt Company Ltd. in Finland and/or other countries worldwide. All other trademarks are property of their respective owners.